Beschaffungsmarktanalyse

Lieferantenmanagement

Produktionsmanagement


Suche nach freien Produktionskapazitäten

Aufzeigen von Kosteneinsparpotenzialen und erarbeiten von  Maßnahmen

Externes Einkaufsbüro

 

 
Im Vorfeld eines geplanten Markteintrittes, sei es als Absatz- oder Beschaffungsmarkt gedacht, führen wir für Sie eine fundierte Marktanalyse nach folgenden Kriterien durch.

Leistungsmerkmale

  • Arbeit: Produktivität, Qualität
  • Management: Wissenstand, Motivation, Flexibilität
  • Technologie: Technologischer Standard, Innovationsgrad
  • Logistik: Technik, Infrastruktur
  • Kommunikation: Technik, Know-how
  • Kapital: Verfügbarkeit, Devisenverfügbarkeit, Bankenhilfe
  • Staat: Gründungshilfen, Wirtschaftsfreundlichkeit, Solidität

Kostenmerkmale

  • Arbeitskräftekosten: Lohnkosten, Lohnnebenkosten, Lohnentwicklung
  • Produktionsmittelkosten
  • Logistikkosten
  • Kapitalkosten: Zinsen, Inflation, Sparkraft, Umweltkosten
  • Staatskosten: Steuern, Abgaben, Bürokratie

Risikomerkmale

  • Importabhängigkeit
  • Politische Stabilität
  • Fehlende Substitutionsmöglichkeit
  • Rohstoffspekulationen
  • Klimaabhängigkeit

Abschließend erhalten Sie einen detaillierten Bericht. Auf Wunsch auch eine Liste von potentiellen Unternehmen.

Diese potentiellen Lieferanten können Sie nun in Eigenregie auditieren, bzw. wir führen dies im Rahmen einer Lieferantenrecherche gern für Sie durch.

 

Im Rahmen einer Lieferantensuche und -qualifizierung gehen wird zunächst wird eine generelle Erhebung durchgeführt - wo sitzen welche Lieferanten für das  nachgefragtes Produkt.

Nach Auswertung und Eingrenzung des Lieferantenpools werden nach Ihren Qualitätsstandards die Ausschreibungsunterlagen erstellt bzw. Sie stellen diese Unterlagen zu Verfügung.

Nach  Auswertung der eingehenden Angebote werden die in die engere Wahl gekommenen Lieferanten um eine Bemusterung gebeten.

Gleichzeitig finden nun die Lieferantenbesuche  und Auditierungen statt, um sich ein Urteil über die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der ausgewählten Bewerber zu bilden.

Nach Abklärung mit Ihrer QM treten wir nun in Preis- / Leistungsverhandlungen

Nach Klärung der vorgenannten Punkte schließen wir für Sie auch die entsprechenden Rahmenverträge.

Es bleibt Ihnen natürlich unbelassen z. B. ab Wertung der Angebote die nachfolgenden Schritte selbst in Ausführung zu bringen.

Je nach Projekt werden die von BEMASS auszuführende Leistung im Vorfeld festgelegt.

 

Falls die nachgefragten Produkte in die Serienfertigung gehen sollen unterstützen wir Sie auch beim Produktionsmanagement

 

Produktionsmanagement, speziell in der Anlaufphase der Serienfertigung

Kosten senken – Anlaufzeit verkürzen – Qualität sichern

Die Anlaufphase bestimmt maßgeblich den Erfolg oder Misserfolg eines "Neuproduktes".

Zukünftig werden nur die Unternehmen erfolgreich sein, die ein Neuprodukt so schnell wie möglich –  qualitativ hochwertig in den Markt einführen. Um dies erfolgreich zu bewerkstelligen muß die gesamte Wertschöpfungskette optimal koordiniert werden.

Dies kann mit einem professionellen Anlaufmanagement in folgenden Teilschritten bewerkstelligt werden.

Anlauforganisation, Anlaufstrategie, Anlaufplanung und -steuerung, Reifegradüberwachung, Anlaufstörungsmanagement, Änderungsmanagement,Lieferantenmanagement und Wissensmanagement.

Anlauforganisation

Bennenen eines Anlaufmanagers und bilden eines Anlaufteams bestehend aus Mitgliedern des Einführenden Unternehmens wie QM Manager, Ingeneure, Einkauf und verantwortlichen der Zulieferbetriebe von reifegrakritischen Produkten. In der Umsetzung hat sich die Matrix-Projektorganisation als best practice erwiesen.Wichtige organisatorische Voraussetzung für das Erreichen von Zeit-, Kosten- und Qualitätszielen ist eine hohe Transparenzin den Prozessen und in den Schnittstellen zwischen Produktentwicklung, Produktion und Logistik.

Anlaufstrategie, Anlaufplanung und -steuerung

 Die Hauptzielgrößen der Anlaufstrategie sind das Erreichen der Termintreue und der festgelegten Qualitätsziele . Das Einhalten der Kosten- und Budgetziele, die Beherrschung der Produkt- und/oder Prozesskomplexität sowie eine kurze Anlaufzeit . Eine untergeordnete Rolle spielen eine hohe Flexibilität hinsichtlich Stückzahl und Varianten und ein hoher Auslastungsgrad. Hier werden die Aktivitäten auf die kritischen Prozesse fokussiert. Der Anlaufmanager kennt das leistungspotential aller Partner strukturiert dementsprechend seine strategischen Entscheidungen. Die strategischen Vorgaben werden durch Festlegung eines realisierbaren Anlaufplans operativ umgesetzt. Grundlage der Anlaufplanung bilden  leistungsfähige Gateway-Konzepte.  Kernaufgabe ist diese konsequent innerhalb der Organisation umzusetzen und frühzeitig wichtige Gates termintreu zu verfolgen.

Reifegradüberwachung

Zu definierten Zeitpunkten mit zunehmendem Projektfortschritt werden insbesondere die Produkt- und Prozessreife bewertet. Hier werden bis zu 50 und 60 Produktreifegrade Prozessreifegrade abgefragt. Die entsprechenden Kennzahlen wurden vom Anlaufteam erstellt. Zunächst steht der Produktreifegrad im Focus, mit fortschreitender Dauer des Produktionsanlaufs tritt die Prozessreife in den Mittelpunkt. Vor dem Produktionshochlauf liefern Leistungstests unter Serienbedingungen    zuverlässige Aussagen über die prozessseitige Leistungsfähigkeit des gesamten Produktionssystems.

Anlaufstörungsmanagement

.Die wesentlichen Funktionen des Störungsmanagements sind das Reporting der Termineinhaltung, die frühzeitige und schnelle Reaktion bei Anlaufstörungen , die Identifikation von Verbesserungspotenzialen, die Überwachung anlaufkritischer Lieferketten, der Aufbau von Eskalationsszenarien für „unvorhergesehener“ Ereignisse  und die systematische Ablage von Problem-Lösungs-Kombinationen. Insbesondere die letztgenannte systematische Ablage von Lösungsalternativen ist der Hauptbaustein eines erfolgreichen Störungsmanagement. Im Fokus steht dabei die Absicherung des eigenen Produktionssystems und der vorgelagerten Lieferkette. Bei Störungseintritt werden zuvor ausgearbeitete Eskalationsroutinen angewendet, die den schnellen Start eines systematischen Problemlösungsprozesses erlauben. Zur eigentlichen Problemlösung werden neben Problemlösungsdatenbanken und funktionsübergreifenden Teams in bestimmten Fällen erfahrene Mitarbeiter involviert und mit umfassender Entscheidungskompetenz ausgestattet. Der Problemlösungsprozess endet  mit einer abschließenden Ursachenanalyse, um Wiederholungsfehler zu vermeiden.

Änderungsmanagement

Erfahrungsgemäß treten während der Produktionsanlaufphase  produkt- und/oder prozessseitiger Änderungsbedarf  auf. Den wenigsten Unternehmen gelingt es, geplante Änderungsstopps konsequent einzuhalten. Hilfreich zeigt sich hir die Einführung eines proaktives Änderungsmanagements mit dessen Hilfe  Änderungsaufwände abgeschätzt werden und darauf aufbauend über die Notwendigkeit von Änderungen entschieden wird. Unvermeidbare Änderungen werden reaktiv gehandhabt: Eine Isolierung der Änderungstreiber bietet die die Gelegenheit, sich auf wenige, kritische Teile zu konzentrieren. Die Durchlaufzeiten bei Änderungen werden durch die transparente Zuordnung der Änderungskosten, durch die eindeutige Regelung der internen Änderungsprozesse und Zuständigkeitensowie durch die zeitnahe Einbindung sowohl der Kunden als auch der Lieferanten signifikant verkürzt.

Lieferantenmanagement

Ein erfolgreicher Produktionsanlauf in Bezug auf eine  hohe Qualität und Termintreue hängt maßgeblich davon ab, dass zum Produktionsstart alle Teile-, Werkzeug- und sonst. Lieferanten lieferfähig sind. Anlaufkritische Vorlieferanten werden beispielsweise durch eine standardisierte Auswertung der Liefer-Performance in der Serienproduktion bei Altteilen,  eine standardisierte Auditierung der Lieferanten vor Ort,  ein standardisiertes Controlling von Bemusterungsständen oder  die Erfahrung aus vorherigen Produktionsanläufen identifiziert. Vor diesem Hintergrund ist insbesondere bei komplexen Bauteilen ein alleiniger Kostenfokus im Lieferantenmanagement nicht zielführend. IHier empfiehlt es sich  cross-funktionale Lieferantenteams einzusetzen, die für die Lieferantenauswahl und -entwicklung, für den Aufbau von Bewertungssystematiken zur Identifikation reifegradkritischer Lieferanten und zur Risikoanalyse sowie für die Durchführung von Prozessaudits und gemeinsamer Leistungstests bei strategischen Lieferanten zuständig sind. Die erfolgreichen Unternehmen konzentrieren ihre Aktivitäten auf wenige Direktlieferanten, verfügen aber gleichfalls über Instrumente des „Supply-Chain Mapping“ und abgestimmte Eskalationsprozesse, um anlaufkritische Lieferketten auch in der Tiefe zu steuern.

Wissensmanagement

Falls noch nicht vorhande, empfielt es sich  anlaufrelevantes Wissen in strukturierten Wissensdatenbanken zu dokumentieren und in standardisierter Form während der Produktionsanläufe bereitzustellen. Es gelingt somit,  sowohl aus Fehlern vergangener Produktionsanläufe zu lernen als auch die enormen wirtschaftlichen Potenziale zur Fehlervermeidung, Qualitätssteigerung und langfristig zur Kostenreduktion zu erschließen. Begleitet werden diese Maßnahmen von dem Einsatz erfahrener Anlaufmanager, die als Berater und Schnittstellenkoordinatoren während des Produktionsanlaufs agieren, und dem Aufbau von Expertennetzwerken. Parallel dazu werden weitere Mitarbeiter mittels intensiver Trainingsaktivitäten frühzeitig auf die Herausforderungen des Produktionsanlaufs vorbereitet.

 

 

Ihre eigenen Produktionskapazitäten sind im Moment ausgelastet, Sie haben unerwartet einen Auftrag erhalten oder suchen nach kostengünstigen Produktionsalternativen in  der Europäischen Gemeinschaft bzw. Fernost/China.

BEMASS kennt aufgrund langjähriger Erfahrung diese Märkte und findet garantiert einen passenden Produktionsbetrieb in einem dieser Standorte.

Sie geben uns Ihre Qualitätsstandarts  vor. wir suchen geeignete Betriebe, führen eine erste Qualifizierung durch, lassen Ihre angefragen Artikel bemustern und wählen dann zusammen mit Ihrer Qualitätssicherung den besten Kandidaten aus.

Im einzelnen führen wir folgende Leistungen durch:

  • Erstellen der Ausschreibungsunterlagen
  • Versand an ausgewählte Bieter (weltweit)
  • Wertung der eingehenden Angebote
  • Vorauswahl geeigneter Betriebe, Aufforderung zur Bemusterung
  • Qualifizierung der in die engere Wahl gekommenen Bewerber
  • Besuch der Produktionsstätten 
  • Bewertung der Zuverlässigkeit hinsichtlich Qualität, Termintreue etc.
  • Führen von Preis/Leistungsverhandlungen
  • Abschluß von Rahmenverträgen 

Gern führen wir einzelne Leistungen wie z.B. Besuch der Produktionsstätten in Begleitung von Vertretern Ihres Betriebes durch oder klammern Sie auch aus unserer Leistung aus. All dies ist natürlich im Einzelnen zu besprechen.

 

Make or buy Entscheidungen:  Wie Sie durch intelligente Lösungen       beachtliche Einsparungspotenziale erzielen.

Prozeßkostenanalyse

Durchführung von Wertanalysen

Benchmarks

Untersuchung der Gemeinkostenbereiche                      

 

BEMASS als externer Dienstleister führt für Sie  die operative und strategische Beschaffung von Produktionsmaterial und Dienstleistungen durch. Wir arbeiten konsequent an der Kosten-, Qualitäts-, Termin-, und Service-Optimierung. Neben der Erstellung von Anfragen, Angebotsvergleichen und der Verhandlung von Preis- und Vertragskonditionen gehört zu unserem Aufgabengebiet die Initiierung und Bearbeitung von Beschaffungsprojekten in Zusammenarbeit mit Ihrer internen Einkaufsabteilung, sowie das globale Supply-Management für ausgewählte Materialgruppen.

Wir bereiten professionell Vertragsentwürfe vor bzw. schließen nach Rücksprache mit Ihnen Rahmenverträge ab.

Der Einsatz externer Einkaufbüros durch den Einkaufsverantwortlichen unterliegt einigen Vorbehalten. Dieses ist  unbegründet, wenn der Einkaufsverantwortliche dieses Thema aktiv angeht. Gezielt auf spezielle Produkte angesetzt, hat ein externes Einkaufsbüro erhebliche Vorteile zu bieten. Dies sind u.a.:

- Neutrale Anfrage: Sie können z.B. auch bei Ihren alten Lieferanten anfragen,

- Bedarfsbündelung möglich

- Erfahrungen der externen Einkaufsbüros mit dem Import von Waren aus kritischen Ländern,

- Fehlendes Scheuklappen-Denken,

- Erschließung eines neuen Anbieterkreises,

- Anfrage in  Ländern mit niedrigerem Preisniveau.

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